Frederik von Castell, Datenjournalismus

Frederik von Castell, M.A.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
E-Mail an Frederik von Castell

nach Vereinbarung

Frederik von Castell ist seit Oktober 2015 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Journalistischen Seminar. Seine Schwerpunkte in Lehre und Forschung sind Datenjournalismus, (digitale) Recherche, Verifikation und multimediale Projekte.

Frederik von Castell ist / war als freier (Daten-)Journalist unter anderem für HR und ARD, die Wirtschaftswoche sowie FAZ, Welt, ZDF und Chrismon tätig. Als Trainer ist er u.a. für den DJV, bei Netzwerk Recherche und an diversen Fachtagungen aktiv.

Frederik von Castell studierte an der Universität Potsdam Soziologie und Germanistik und am Journalistischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz Journalismus. In seiner Bachelorarbeit (2013) leistete von Castell eine qualitative Inhaltsanalyse deutscher Schulbücher hinsichtlich der Menschenrechtsbildung im Ländervergleich Bayern, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg / Berlin. In seiner Masterarbeit setzte von Castell sich mit Transsexualität bei Minderjährigen auseinander. Als journalistisches Abschlussprojekt, veröffentlicht in der Welt am Sonntag, begleitete er einen Trans-Jungen auf dessen Weg zur Geschlechtsangleichung. Seit Mai 2015 ist Frederik von Castell (zunächst als HiWi, seit Oktober 2015 als wissenschaftlicher Mitarbeiter) am Journalistischen Seminar tätig. Seitdem erforscht er den Datenjournalismus in Deutschland. Sein Dissertationsvorhaben beschäftigt sich entsprechend mit der Qualität im Datenjournalismus, betreut von Univ. Prof. Dr. Tanjev Schultz. Als externer Mentor fungiert Sascha Venohr (Head of Data Journalism im Ressort Investigativ / Daten bei ZEIT ONLINE).

2018 nahm die Gutenberg Akademie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz von Castell als „herausragenden Doktoranden“ als gefördertes Juniormitglied auf. Im gleichen Jahr wurde Frederik von Castell im HRinfo-Team mit dem Reporterpreis in der Kategorie „Multimedia“ für das Projekt „Opfer ohne Stimme“ ausgezeichnet. Die Arbeit zeige exemplarisch, wie sich mit wenig Geld große, relevante Stoffe erzählen lassen, lobte die Jury. Und war angetan von der differenzierten Sichtweise der Autorinnen und Autoren. Das Projekt wurde zudem mit dem HR Video Preis 2019 und dem Childhood Award 2019 ausgezeichnet.

 

Auszeichnungen 

Reporterpreis 2018 in der Kategorie „Multimedia“ (im Team) für das Projekt „Opfer ohne Stimme

HR Video Preis 2019 in der Kategorie „Auf allen Kanälen!“(im Team) für das Projekt „Opfer ohne Stimme

Childhood Award 2019 der World Childhood Foundation für das Projekt „Opfer ohne Stimme

 

Stipendien 

2018-2020 Gutenberg Akademie; individuelle Förderung von „herausragenden Doktorandinnen und Doktoranden sowie Künstlerinnen und Künstlern (Juniormitglieder) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz“.

 

Mitgliedschaften

Netzwerk Recherche (seit 2016)

Reporter ohne Grenzen (seit 2018)

#ddjbw (seit 2017)

Plan International (seit 2015)